2011: Das Jahr des Casper

Turntable  Stefan Thiermayer - Fotolia.com

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Im Jahr 2011 scheint für ihn alles wie am Schnürchen gelaufen sein. Benjamin Griffey aka Casper ist in den Chart angekommen, das angesehene Label Four Music, damals von den Fantastischcen Vier gegründet, hat ihn unter Vertrag genommen. Angefangen hat die musikalische Karriere des Emorappers aber schon viel früher, und gradlinig war der Weg nicht.

Der Bielefelder, der einen Teil seiner Kindheit in den USA verbracht hat und mit elf Jahren in das für ihn erstmal fremdsprachige Deutschland zurückgekehrt ist, hat in früher Jugend schon den Kontakt zur Szene gesucht und sich an Freestyles erprobt. Das geschieht allerdings vorerst unbeachtet von der Öffentlichkeit, das ändert sich erst, als er zusammen mit dem Rapper Abroo und dem nicht ganz unbekannten Seperate eine Crew mit dem Namen Kinder des Zorns gründet. Das Album Rap Art War wird gehypt und die Crew deutschlandweit bekannt, was aber nicht verhindern kann, dass sie sich im Jahr 2004 voneinander trennen.

Casper macht alleine weiter, inzwischen hat er sich mit dem Berliner Rapper Prinz Pi angefreundet und macht mit ihm gemeinsam Kollaborationen und Tourneen. Trotzdem führen ihn seine Wege vorerst in ein ganz anderes Gebiet, er wagt einen musikalischen Ausflug in das Metal-Genre und gründet die Band A Fear called Treason. Diese Episode soll aber nur ein Ausflug bleiben, im Jahr 2006 veröffentlicht er ein Mixtape mit dem Titel Die Welt hört mich und beschließt damals seine Karriere als deutschsprachiger Rapper.

Inzischen ist er oben in den Charts angelangt, spielt auf großen Bühnen, sein Album XoXo ist in aller Munde und eurde zum besten Album des Jahres 2011 gekrönt. Sein Stil ist einzigartig, er vermischt klassischen Rap mit Gitarrenriffs und düsteren Texten, sein Auftreten erinenrt eher an einen metrosexuellen Indieboy als an einen harten Gangster, sein eigentliches Markenzeichen aber ist seine unverwechselbare Stimme. Und die wird auch im Jahr 2012 des öfteren noch zu hören sein.

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